Letzte Änderung: 7. Februar 2014

Schwangerschaftsabbruch

Tritt ungewollt eine Schwangerschaft ein, besteht für die Frau zumindest zu Beginn die Möglichkeit der Entscheidung über Fortführen oder Beenden der Schwangerschaft. Auch nach auffälligen Befunden in der Pränataldiagnostik kann sich die Frage eines Schwangerschaftsabbruches stellen. Während bis zur 9. SSW oft die Abtreibungstablette „Mifegyne“ angewendet werden kann, bleibt für die Konflikt-Schwangerschaft (maximal 14. SSW nach Periodenbeginn) danach nur Absaugung und Ausschabung der Gebärmutter, meist in Vollnarkose. Bei späteren Abtreibungen aufgrund medizinischer Gegebenheiten wird meist medikamentös eine Fehlgeburt oder Frühgeburt ausgelöst, während derer ggf. eine Kurznarkose erwogen werden kann. Danach folgt in der Regel unmittelbar die Ausschabung der Gebärmutterhöhle.

In der Liebfrauenarztpraxis ist Dr. Gleissner als Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle zugelassen. Diese Beratungen sind für die Schwangeren kostenfrei und erfordern auch keine Krankenversicherungskarte oder Überweisung. Per Gesetz ist es uns damit jedoch verwehrt Abtreibungen selbst vorzunehmen. Wir unterstützen unsere Patientinnen aber bei der Entscheidungsfindung und organisatorischen und medizinischen Problemen zu diesem Thema.

Nähere Informationen finden Sie auch bei profamilia.de.